Einzigartig: Im Archäologischen Museum sehen Sie Frankfurts bedeutendste Funde: vom steinzeitlichen Faustkeil (200.000 Jahre alt!) über römische Keramik bis hin zu frühmittelalterlichen Grabbeigaben. Durch Sonderausstellungen wird ein Einblick in die Vielfalt der unterschiedlichen Kulturen Alteuropas möglich. In museumspädagogischen Veranstaltungen können Kinder und Erwachsene versunkene Alltagswelten gestalterisch nacherleben und mit allen Sinnen erfahren.

Das Archäologische Museum widmet sich der Erforschung, Darstellung und Vermittlung der prähistorischen, römischen, mittelalterlichen und neuzeitlichen Archäologie Frankfurts und seines Umlands.

Hier sehen Sie bedeutende Funde: vom steinzeitlichen Faustkeil (200.000 Jahre alt!), über römische Keramik bis hin zu mittelalterlichen Münzen. Und jährlich kommen durch Grabungen des Frankfurter Denkmalamtes neue Objekte hinzu! Außerdem umfasst die Dauerausstellung umfangreiche Sammlungen der Klassischen Antike des Mittelmeerraumes und Funde aus dem Alten Orient.

Durch unsere Sonderausstellungen wird ein Einblick in die Vielfalt der unterschiedlichen Kulturen Alteuropas möglich.
Darüber hinaus betreut das Archäologische Museum die archäologischen Freianlagen im Stadtgebiet:
den Archäologischen Garten am Dom mit Fundamenten der ersten römischen Badeanlagen und der karolingischen Kaiserpfalz, die rekonstruierten römischen Töpferöfen in Heddernheim sowie die Fundamente einer römischen Villa in der Nordweststadt.

Wir machen es zu unserer besonderen Aufgabe, Ihnen unsere frühe Geschichte und die Alte Welt nahe zu bringen. Mit unseren zahlreichen Sonderprogrammen können Kinder und Erwachsene versunkene Alltagswelten gestalterisch nacherleben und mit allen Sinnen erfahren. Unser Auftrag schließt ausdrücklich Menschen mit Behinderungen ein.

Architektur des Museums

Karmeliterkirche und Karmeliterkloster gehören zu den wenigen erhaltenen Baudenkmälern des mittelalterlichen Frankfurts. Der spätgotische Kirchenbau, seit dem frühen 19. Jahrhundert säkularisiert, dient heute dem Archäologischen Museum als Ausstellungshalle.
Der bezaubernde Kreuzgang sowie Refektorium und Dormitorium des Klosters werden gemeinschaftlich vom Museum und vom Institut für Stadtgeschichte für kulturelle Veranstaltungen genutzt.

Das kontrastreiche Wechselspiel zwischen der Spätgotik des Kirchenbaus und dem “romantischen Rationalismus” der angebauten Verwaltungs- und Funktionsbauten, die der Architekt Josef Paul Kleihues in den Jahren 1984 bis 1988 schuf, verleihen dem Archäologischen Museum ein einmaliges Flair.

75 Jahre Archäologisches Museum Frankfurt

Am 22. Juni 1937 wurde das “Museum für heimische Vor- und Frühgeschichte” gegründet. Es war für die Sammlungen regionaler Altertümer und antiker Kleinkunst zuständig sowie für die Ausgrabungen im Stadtgebiet Frankfurt und in der näheren Umgebung.
Sein erstes Domizil war das alte Dominikanerkloster, das kriegsbedingt allerdings bereits fünf Jahre später schließen musste. 1954 wurde es als “Museum für Vor- und Frühgeschichte” im Holzhausenschlösschen wiedereröffnet. 1989 erhielt es in der restaurierten und erweiterten Karmeliterkirche seine neue Heimstatt. Im Jahre 2002 erfolgte die Umbenennung in “Archäologisches Museum Frankfurt”.

Karmelitergasse 160311 • Frankfurt/Main

Tel. 069-212-35896
Öffnungszeiten: Di, Do-So 10-18 Uhr Mi 10-20 Uhr
Internet: http://archaeologisches-museum.frankfurt.de


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