Das GRASSI Museum für Angewandte Kunst zählt heute zu den bedeutendsten Museen seiner Art in Europa und lockt seit seiner Wiedereröffnung mit einer neuen Dauerausstellung. Der erste Rundgang „Antike bis Historismus“ lädt ein zu einer Reise durch 2500 Jahre Kunstgeschichte, der zweite Ausstellungsbereich „Asiatische Kunst. Impulse für Europa“ ist vor allem den Kunstschätzen aus China, Japan und dem Iran gewidmet. Der dritte Rundgang „Jugendstil bis Gegenwart“ spannt den Bogen vom internationalen Jugendstil über Art Déco, Funktionalismus und Bauhaus hin ostdeutschem Design und zu den großen Designströmungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und endet in der Gegenwart.
Darüber hinaus laden Sonderausstellungen und die jährlich Ende Oktober stattfindende GRASSIMESSE, eine der europaweit bedeutendsten Verkaufsmessen für angewandte Kunst und Design, zum Besuch ein.


Das GRASSI Museum für Angewandte Kunst zählt heute zu den bedeutendsten Museen seiner Art in Europa und lockt seit seiner Wiedereröffnung mit einer neuen Dauerausstellung. Sie umfasst drei chronologisch geordnete und von der Architektur bestimmte Rundgänge. Auf etwa 3.500 m² Ausstellungsfläche werden rund 3.800 Kunstschätze von der Antike bis zur Gegenwart präsentiert. Der erste Rundgang „Antike bis Historismus“ ist den älteren Sammlungsbeständen gewidmet und lädt ein zu einer Reise durch 2500 Jahre Kunstgeschichte. Der zweite Ausstellungsbereich „Asiatische Kunst. Impulse für Europa“ ist vor allem den Kunstschätzen aus China, Japan und dem Iran gewidmet. Zu seinen Glanzstücken zählt neben zahlreichen, seit Jahrzehnten nicht mehr zugänglichen Einzelobjekten ein kostbarer Koromandel-Lackschirm. Der dritte Rundgang „Jugendstil bis Gegenwart“ spannt den Bogen vom internationalen Jugendstil über Art Déco, Funktionalismus und Bauhaus hin zum ostdeutschen Design und den großen Designströmungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und endet in der Gegenwart.
Darüber hinaus laden Sonderausstellungen und die jährlich Ende Oktober stattfindende GRASSIMESSE, eine der europaweit bedeutendsten Verkaufsmessen für angewandte Kunst und Design, zum Besuch ein.  Insgesamt stehen dem Museum knapp 5.300 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung.

Das Grassimuseum, benannt nach dem Leipziger Kaufmann und Mäzen Franz Dominic Grassi, beherbergt drei Museen: das Museum für Angewandte Kunst, das Museum für Völkerkunde und das Museum für Musikinstrumente.
Der von 1925 bis 1929 errichtete Gebäudekomplex aus rötlichem Porphyr gehört zu den wenigen Museumsneubauten der 1920er Jahre. Im Jahr 1943 wurde das Grassimuseum durch Bomben schwer zerstört. Nach Kriegsende erfolgte der Wiederaufbau nur schrittweise und provisorisch. In den Jahren 2001 bis 2005 wurde das Gebäude grundlegend modernisiert und saniert.

Herzstück des 1925 bis 1929 erbauten Grassimuseums ist die Pfeilerhalle, ein konsequent im Art-déco-Stil und in rot-gold-blauer Farbpracht gehaltener Ausstellungs- und Veranstaltungsraum, der europaweit seinesgleichen sucht.  Ein weiteres architektonisches Highlight sind die 18 bis zu sieben Meter hohen dezent farbig gestalteten Glasfenster im Haupttreppenhaus des Gebäudes. Einst vom Bauhaus-Künstler Josef Albers entworfen, im Zweiten Weltkrieg komplett zerstört, konnten sie im Jahr 2011 rekonstruiert werden.

Auch für Architekturbegeisterte bietet das Grassimuseum eine Fülle an Sehenswertem und Eindrücken.

Johannisplatz 5-11 • 04103 Leipzig
Tel. 0341/ 22 29 100
Öffnungszeiten: Di-So+Ft 10-18 Uhr
Internet: www.grassimuseum.de


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