Einzigartig: Das 1820 gegründete Haus präsentiert alle Epochen im Rheinland von der Altsteinzeit mit dem weltberühmten Neandertaler über die Römerzeit, das Mittelalter bis in die Moderne und zur zeitgenössischen Kunst, ergänzt durch Sonderausstellungen, neue Medien, und Kindermitmachangebote.

Vom Neandertaler in die Gegenwart
Eine erlebnisreiche Zeitreise von der Steinzeit bis in Gegenwart erwartet die Besucher im LVR-LandesMuseum, dem größten Museum des Landschaftsverbandes Rheinland. Das 1820 gegründete Haus präsentiert kulturellen Höhepunkte des Rheinlands und seiner Bewohner: Neandertaler, Kelten, Römer, Franken…
Herausragende Funde, Schätze und Kunstwerke aus 300.000 Jahren wie der weltberühmte Neandertaler – das Original -, der frühbronzezeitliche Fritzdorfer Goldbecher, die Pfalzfelder Säule aus keltischer Zeit, der romanische Skulpturenfries aus Gustorf oder die gotische Pieta Röttgen sind wichtige Meilensteine dieser einzigartigen Schatzkammer.
Die bedeutende Fotosammlung des Museums sowie Sonderausstellungen zu den Themen der Sammlung von der Altsteinzeit bis zur Moderne erweitern das kulturelle Angebot ebenso wie Kindermitmachprogramme und Ausstellungen, Workshops, Konzerte und ein umfangreiches Filmprogramm.

7 Themenrundgänge zeigen Kunst und Kultur von der Altsteinzeit und dem Neandertaler bis heute:
Neandertaler&Co
Dargestellt wird die Evolution des Menschen von den Anfängen in Afrika bis zur Sesshaftwerdung. Im Zentrum steht der Neandertaler. Das LVR-LandesMuseum besitzt und erforscht mit den 1856 im Neandertal entdeckten Fossilien die wohl berühmtesten Gebeine der Menschheit.

Die Kelten Dieser neugestaltete Ausstellungsraum präsentiert die Kelten rund um den Grabschatz der Prinzessin von Waldalgesheim (ab März 2013).

Macht und Mächte: Beginnend mit der römischen Eroberung des Rheinlandes und Caesar bis hin zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland beleuchtet dieser Bereich Macht und Mächte mit ihren Mechanismen und Darstellungsformen.

Von der Ur- zur Stadtlandschaft
Der Mensch greift ein in die Natur und verändert und gestaltet sie – im Museum wird die Entwicklung der Landschaft von der Eiszeit bis in die Gegenwart gezeigt. Seit der Renaissance ist die Landschaft auch Gegenstand der Kunst. Mit Gemälden von Joos de Momper, Jan Bruegeld.Ä. bis hin zu Walter Dahn vermittelt die Landschaftsgalerie einen eindrucksvollen Überblick.

Von den Göttern zu Gott: Dieses Thema ist der Entwicklung der Jenseitsvorstellungen und der Religionen von den Naturvölkern über die Kelten und Römer bis in die frühe Neuzeit gewidmet. .
Das Rheinland und die Welt: zeigt den Rhein als zentrale Verkehrsader Europas und das Rheinland als Drehscheibe für Handel und Verkehr.

Überleben Schöner Leben
Mit Erfindungen und technischen Neuerungen gestaltet der Mensch sein Leben neu: erste Steinwerkzeuge, jungsteinzeitliche Brunnen, die ersten Großbauwerke Europas, etruskische Bronzegefäße, römische Luxusgüter, frühmittelalterliche Tracht- und Schmuckstücke bis hin zu hochmittelalterlichen Gerätschaften sind herausragende Beispiele. Im Zentrum der Sektion steht mit dem über 7000 Jahre alten steinzeitlichen Brunnen von Kückhoven eines der ältesten Großbauwerke der Menschheitsgeschichte.

Fotografie, Film und Grafik
Das Landesmuseum verfügt über eine bedeutende Foto- und Grafiksammlung, die in einer ständigen, wechselnden Präsentation zu sehen ist.

Colmantstraße 14-16 • 53115 Bonn
Tel. 0228-2070-0
Öffnungszeiten: Di-Fr, So 11-18 Uhr / Sa 13-18 Uhr
Internet: www.landesmuseum-bonn.lvr.de


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